Kategorie: Datenschutz

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Falls in einem Unternehmen mehr als neun Mitarbeiter mit der automatisierten Erfassung und Verarbeitung personenbezogener Daten beschäftigt sind, ist das Unternehmen gesetzlich verpflichtet, einen Datenschutzbeauftragten zu bestellen. Um einen Ihrer Mitarbeiter zum Datenschutzbeauftragten ausbilden zu lassen oder wenn für einen bereits bestellten Datenschutzbeauftragten die jährliche Fortbildung ansteht, können Sie das jetzt bequem in Braunschweig tun: wir bieten Ihnen die entsprechenden Seminare in unserem Schulungscenter an.

Für Personen, die in Heil- und Pflegeberufen tätig sind, bieten wir zusätzlich ein spezielles Datenschutz-Seminar an.

Für alle Fragen stehen Ihnen unsere Ansprechpartner gern zur Verfügung.

Regelmäßige Mitarbeiterschulung nach §4g BDSG

Ab dem 25. Mai 2018 gilt die Datenschutz-Grundverordnung (DS-GVO) unmittelbar in allen Mitgliedstaaten der EU. Damit einhergehend entstehen für Unternehmen neue Anforderungen und Dokumentationspflichten.

Mit der DS-GVO tritt auch das BDSG-Neu in Kraft, nach dem ein Unternehmen dazu verpflichtet ist einen Datenschutzbeauftragten zu bestellen, wenn mindestens zehn Personen ständig mit der automatisierten Verarbeitung von personenbezogenen Daten beschäftigt sind. Daneben besteht gemäß der DS-GVO und unabhängig von der Mitarbeiterzahl die Pflicht zur Bestellung eines Datenschutzbeauftragten, wenn das Unternehmen besonders sensible Daten, wie z. B. Gesundheitsdaten verarbeitet. Darüber hinaus ist ein Unternehmen unabhängig von der Mitarbeiterzahl z.B. dann bestellungspflichtig, wenn es personenbezogene Daten geschäftsmäßig zum Zweck der Übermittlung, der anonymisierten Übermittlung oder für Zwecke der Markt- oder Meinungsforschung nutzt.

Der Datenschutzbeauftragte kann sowohl intern, als auch extern bestellt werden.

An die Fachkunde des zu bestellenden Datenschutzbeauftragten sind strenge Anforderungen gestellt. Er muss neben umfangreichen technischen auch fundierte juristische Kenntnisse vorweisen können. Diese Anforderungen werden durch das vorliegende Seminar abgedeckt, wobei ein Schwerpunkt auch in der praktischen Umsetzung der Vorgaben im Unternehmen liegt.

Durch die ab dem 25. Mai 2018 geltenden Datenschutzgrundverordnung (DS-GVO) kommen eine Vielzahl von neuen Anforderungen und Dokumentationspflichten auf Unternehmen zu. Darüber hinaus werden auch an den Datenschutzbeauftragten der Unternehmen erhöhte Anforderungen gestellt, denn mit der DS-GVO ergibt sich eine zunehmende Anzahl an juristischen Problemen für den Datenschutzbeauftragten.

Im Rahmen unserer Meet-IT-Reihe werden wir uns am 28.03.2019 der Frage widmen, ob die befürchtete Abmahnwelle durch die Anwendung der EU-Datenschutzgrundverordnung (kurz DSGVO) und das neue Bundesdatenschutzgesetz (kurz BDSG) eingetreten ist und welche Sachverhalte tatsächlich zu einem Bußgeldverfahren geführt haben.

Seit Mai 2018 finden die DSGVO und das BDSG unmittelbare Anwendung. Die Höhe der Bußgelder sorgt weiterhin für große Unsicherheit bei den Unternehmen, denn sie kann bis zu 4 Prozent des Jahresumsatzes betragen. Wenn Sie das vermeiden wollen, müssen Sie allerdings nicht nur die datenschutzrechtlichen Anforderungen einhalten, sondern auch die Sicherheit der verarbeiteten Daten gewährleisten, um sie vor Cyberkriminalität zu schützen.

Die BEL NET Datenschutzexperten referieren über die aktuelle Entwicklung der Bußgelder und Abmahnungen im Bereich des Datenschutzrechts. Darüber hinaus erhalten Sie umfangreiche Empfehlungen in Bezug auf die IT-Sicherheit in Ihrem Unternehmen. Außerdem haben Sie die Möglichkeit, die BEL NET Datenschutzexperten direkt anzusprechen und Ihre Fragen zu stellen. Auch für den Austausch mit Kollegen aus anderen Unternehmen wird es Gelegenheit geben.

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