Haben Sie Fragen?

Rufen Sie uns an!

+49 531 2144-0

Maria, Josef und der Datenschützer?

In der Bibel steht nichts davon und in den Kirchen wird nichts davon erzählt, aber wir können es dank vertraulicher Quellen dennoch verkünden: Die Reisegruppe Maria/Josef/Esel war nicht nur zu dritt unterwegs.

Vielmehr war da noch ein junger Mann, welcher sich zur selben Zeit auf dem Weg nach Bethlehem befand, um sich zählen zu lassen. Er hatte gerade die Ausbildung zum Datenschutzbeauftragten bei der BEL NET GmbH in Braunschweig absolviert und war nun wieder auf dem Weg in seine Heimatstadt Bethlehem. Bepackt mit dem frisch erworbenen Wissen aus der erstklassigen Ausbildung, kam ihm unterwegs und im Verlaufe des Abends des 24. Dezember so einiges komisch vor. Hiervon möchten wir Ihnen nun berichten.

Zum einen war da der Grund der Reise. Eine Volkszählung. Hatte er nicht während seiner Ausbildung etwas von einem Volkszählungsurteil gehört? Warum musste sich jeder auf den Weg in seine Heimatstadt machen, um sich zählen zu lassen? Und wie gingen die Schergen des Kaiser Augustus mit den erhobenen Daten um? Er fühlte sich in seinem Recht auf informationelle Selbstbestimmung eingeschränkt, denn es wusste ja nun jeder, dass seine Heimatstadt Bethlehem war. Schlussendlich lässt sich allerdings, wie es auch noch heutzutage dem ein- oder anderen erscheint, den Anordnungen der Regierenden nichts entgegensetzen. So machte er sich zusammen mit Maria, Josef und dem Esel auf den Weg nach Bethlehem.

Nach einer beschwerlichen und langen Reise erreichte die Gruppe spät in der Nacht ihr Ziel. Als endlich eine Unterkunft im überfüllten Bethlehem gefunden war (der junge Mann war aus Braunschweig wahrlich besseres gewohnt, als in einem Stall zu schlafen), folgten ereignisreiche Stunden. Maria, die zum Zeitpunkt der Reise hochschwanger war, gebar in dieser Nacht ihr Kind. Kaum war der Kleine gewickelt und in die Krippe gelegt, brach der Himmel auf und es erschienen Engel, um aller Welt die frohe Kunde der Geburt des Kindes zu verkünden. Der junge Mann blinzelte erstaunt und fragte sich, auf welcher Rechtsgrundlage die Geburt des Kindes hinaus in die ganze Welt getragen wurde. Eine Einwilligungserklärung hatten Maria und Josef nicht unterschrieben, dessen war er sich sicher. Er machte sich Sorgen: Was, wenn die Eltern von Maria und Josef gar nichts von der frohen Erwartung wussten? Was, wenn Marias Arbeitgeber die Schwangerschaft nicht bekannt war und er sie aus diesem Grund kündigen würde?

Kopfschüttelnd wandte er sich ab und siehe da, ein hell leuchtender Stern stand direkt über dem Stall, in dem soeben das Wunder der Geburt geschehen war. Der junge Mann sah sich das verwundert an und fragte sich, woher der Stern wohl die GPS-Daten des Stalls bekommen hatte. War die Route der Reisegruppe etwa getrackt worden? Und wie wurde damit umgegangen, dass nun jeder wusste, wo das kleine Kind liegt? Nachdem auch noch drei Weise mit Geschenken vorbeikamen und die Hirten mit ihren Tieren den Stall stürmten, war es dem jungen Mann zuviel und er legte sich erschöpft schlafen.

Was lernen wir aus dieser Geschichte? Der Datenschutz macht vor niemandem Halt und ist auch in der Weihnachtsgeschichte von vor 2000 Jahren allgegenwärtig. Wenn Sie derlei Probleme vermeiden wollen, wenden Sie sich vertrauensvoll an uns unter datenschutz(at)belnet.de oder 0531-2144-170. Wir stellen Ihnen einen erstklassig ausgebildeten Datenschützer zur Seite. So bleiben Sie datenschutzrechtlich immer auf der sicheren Seite!

In diesem Sinne wünschen wir Ihnen ein frohes Fest und einen guten Rutsch in ein datenschutzfreundliches Jahr 2019.

Ihr BEL NET Datenschutz-Team