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Mit freier Kühlung überzeugt

BEL NET belegt den zweiten Platz beim Deutschen Rechenzentrumspreis.

Braunschweig, 02.05.2017 – Im Rahmen des größten deutschen Rechenzentrumskongresses „future thinking“ sind am 25. April die Gewinner des diesjährigen Rechenzentrumspreises bekannt gegeben worden. In der Jurywertung hat BEL NET den zweiten Platz der Kategorie 6 (Energieeffizienzsteigerung durch Umbau in einem Bestandsrechenzentrum) belegt. 

Das Unternehmen hatte sich mit einem innovativen Konzept für den energie- und CO2-sparenden Umbau des Rechenzentrums der Stadt Gifhorn zum Wettbewerb angemeldet und konnte die unabhängige Fachjury damit überzeugen. Den Preis nahm Fabian Müller, Leiter Rechenzentrumsbau, für BEL NET entgegen. Frank Gieseking, IT-Leiter der Stadt Gifhorn und Fabian Müller beantworteten gern einige Fragen zum Projekt.

Welche Anforderungen standen bei dem Projekt für die Stadt Gifhorn im Vordergrund?

Gieseking: „Wir wollten die Kühlung der Systeme in unserem Rechenzentrum von klassischen Klimasplitgeräten auf eine innovativere Technik umstellen. Ziel war es, mit der neuen Lösung nicht nur die Kühlleistung zu erhöhen, sondern zugleich auch Energie und CO2 einzusparen.“

Müller: „Kostentransparenz war ebenfalls eine wichtige Anforderung, um prüfen zu können, ob mit der neuen Technik wirklich Einsparungen erzielt werden. Die gesamte Umsetzung sollte im laufenden Betrieb und ohne große bauliche Maßnahmen erfolgen, was aufgrund der sehr beengten räumlichen Gegebenheiten eine Herausforderung war.“

Wie hat BEL NET die Aufgabe gelöst?

Müller: „Wir haben als Generalunternehmen die Projektleitung übernommen, mehrere Gewerke vereint und so die Komplettlösung aus einer Hand geliefert. Das Gerät der XD Serie von Schneider Electric hat sich schon rein rechnerisch für die anstehende Aufgabe empfohlen und versprach eine beträchtliche Kostensenkung. In der Praxis hat sich dann gezeigt, dass wir diese Prognose sogar noch übertreffen konnten.“

Lohnt sich das auch für kleine Rechenzentren?

Müller: „Auf jeden Fall. Die Investitionskosten sind zwar etwas höher als bei einer klassischen Kälteinstallation, dafür lassen sich jedoch bei den Betriebskosten deutliche Einsparungen erzielen. Das in diesem Projekt eingesetzte Klimakonzept ist für Kunden mit einem Leistungsbedarf von 4-50 kW skalierbar und lässt sich in vielen Bestandsrechenzentren umsetzen, ohne den Tagesbetrieb zu beeinflussen.“

Sind Sie als Kunde mit dem Ergebnis zufrieden?
Gieseking: „Ja, wir sind mit der energieeffizienten Lösung von BEL NET sehr zufrieden und freuen uns, dass dieses Projekt vom Deutschen Rechenzentrumspreis gewürdigt wurde.“

 

Hier finden Sie weiterführende Informationen zu unseren Rechenzentrumsdienstleistungen.

Fabian Müller, Leiter Rechenzentrumsbau bei BEL NET, überreicht Frank Gieseking, IT-Leiter der Stadt Gifhorn und seinem Mitarbeiter Reiko Müller die Urkunde für das prämierte Projekt.